In dieser Ausgabe, 25. Mai:

principal

TITELSEITE

Eine Hoffnung platzt
Trump sagt Gipfel mit Kim Jong Un ab
Washington (dpa/mc) - US-Präsident Donald Trump hat das für den 12. Juni geplante Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un abgesagt. Das schrieb Trump in einem Brief an Kim, den das Weiße Haus gestern veröffentlichte. Zwei Stunden nach der Absage sagte Trump aber, er halte ein Treffen mit Kim weiter für möglich. Es gebe auch nach der Absage die Chance, dass der Gipfel wie geplant stattfinde. Auch ein späteres Treffen sei denkbar.

 

ARGENTINIEN

Forderung
Auf dem G-20-Außenministertreffen in Buenos Aires machte sich der deutsche Außenminister Heiko Maas für faire Handelsregeln stark. Im Anschluss besuchte er die Pestalozzi-Schule.

titular1
 

INTERNATIONALES

Regierung
Italien steht vor einem "historischen" Wandel: Nach einer langen Hängepartie ist der Weg für die erste Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega nun endgültig frei.

titular2
 

KULTUR

Beschallung
Die Rockband „Carajo“ veranstaltet bereits zum dritten Mal das Festival „Rompiendo Cabezas“. Auch in diesem Jahr treten befreundete Gruppen auf, die „Carajo“ den Fans nicht vorenthalten will.

titular3
 

SPORT

Überraschung
Im DFB-Pokalfinale siegte Eintracht Frankfurt überraschend gegen den FC Bayern. Jupp Heynckes, der von Kovac als FCB-Trainer abgelöst wird, bezeichnete die Niederlage als „vermeidbar“.

titular4

line

Auch in dieser Ausgabe:

INTERNATIONALES
- Wieder Schulmassaker in USA. 17-Jähriger tötet zehn Menschen.
Houston (dpa) - Der 17-jährige Schütze des Schulmassakers von Texas hat seine Opfer angeblich bewusst ausgewählt. Er habe Ermittlern gesagt, dass er nicht auf Schüler geschossen habe, die er gemocht habe, berichteten US-Medien am Samstag. Der junge Mann gestand die Tat, er legte eine eidesstattliche Erklärung ab.

DEUTSCHSPRACHIGER RAUM
- Zusammenarbeit trotz Misstönen. China und Deutschland wollen Kooperation vertiefen.
Peking (dpa) - Trotz unveränderter Differenzen beim Marktzugang für deutsche Unternehmen wollen Deutschland und China ihre Zusammenarbeit vertiefen. Bei einem Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping betonte Kanzlerin Angela Merkel, dass für sie eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes und gleiche Behandlung von Unternehmen in beiden Ländern bei der Entwicklung der Beziehungen „eine große Rolle spielen“ werden.

MEINUNG
- Macri und die Politiker. Von Juan E. Alemann.
Die Krise auf dem Devisenmarkt, die richtigerweise von der Regierung als Ausdruck einer tieferen Wirtschaftskrise verstanden wurde, hat Präsident Mauricio Macri dazu geführt, die Regierungspolitik mit Politikern zu besprechen. Er ist sich bewusst geworden, dass er viel härter als bisher durchgreifen muss, um die Lage einzurenken und zu vermeiden, dass die Krise in einem Monat oder nicht viel später verstärkt auftritt, und er dann in eine hoffnungslose Lage gerät. In diesem Sinn bemüht sich Macri, um eine weitere politische Grundlage für die neue Politik zu schaffen.


- Im Blickfeld: Italienische Wirren. Von Stefan Kuhn.
Jetzt ist es passiert. Italien bekommt die Regierung, die es gewählt hat. Für Europa ist das zwar ein Schreckensszenario, aber es ist dennoch der einzig gangbare Weg. Sofortige Neuwahlen hätten ein ähnliches Ergebnis gebracht, inzwischen will auch eine deutliche Mehrheit der Italienerinnen und Italiener diese Regierung. Zudem war der Vorschlag des Staatspräsidenten Sergio Mattarella, zunächst eine Technokraten-Regierung ins Amt zu bringen und erst im nächsten Jahr wählen zu lassen, auf heftige Gegenwehr der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega Nord gestoßen. Beide bilden jetzt die Regierung. Das ist gut so, denn nur auf diese Weise kann das Volk feststellen, was die Wahlversprechen der beiden Parteien wert und ob sie überhaupt regierungsfähig sind.

HINTERGRUND
- Maduro isoliert Venezuela. Staatschef feiert „historischen“ Wahlsieg.
Caracas - Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Venezuela gerät das Land immer mehr ins diplomatische Abseits. Zahlreiche Länder aus der Region riefen am Montag ihre Botschafter zu Konsultationen zurück. „Wir erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht den internationalen Standards einer demokratischen, freien, fairen und transparenten Abstimmung entspricht“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der sogenannten Lima-Gruppe. Unterstützung erhielt der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hingegen von seinen sozialistischen Verbündeten in Lateinamerika.


- „Keine Antwort ist auch eine Antwort“. Kritik an Zuckerberg-Befragung im EU-Parlament.
Brüssel (dpa) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist bei seiner Anhörung im Europaparlament fast allen unangenehmen Fragen problemlos ausgewichen. Das Format des Treffens, bei dem alle Fragen gesammelt am Ende beantwortet werden sollten, ermöglichte es dem 34 Jahre alten Tech-Milliardär, mit allgemeinen Einlassungen zu den angesprochenen Themen statt konkreter Antworten zu reagieren. Dabei war Zuckerberg am Dienstagabend in Brüssel von den Fraktionsspitzen viel härter rangenommen worden als bei seinem Anhörungs-Marathon im US-Kongress.

ARGENTINIEN
- „Intensive gemeinsame Arbeit“. Treffen von Heiko Maas und Jorge Faurie.
Buenos Aires (AT/mc) - Am Rande des G20-Treffens nutzten der deutsche Außenminister Heiko Maas und sein argentinischer Amtskollege Jorge Faurie die Gelegenheit für ein bilaterales Gespräch. Beide Politiker betonten die „intensive gemeinsame Arbeit“, die Deutschland und Argentinien in den zurückliegenden Monaten im Rahmen der G20 geleistet hätten. Bekanntlich übernahm Argentinien Ende vorigen Jahres den Vorsitz der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer von Deutschland.

SPORT
- Schweiz verpasst WM-Gold. Eidgenossen standen gegen Kanada dicht vor Riesensensation.
Kopenhagen (dpa) - Mit den Silbermedaillen um den Hals feierten die Schweizer Eishockey-Spieler in der Heimat ihren unvergesslichen WM-Moment. Tausende Fans bereiteten der Mannschaft nach dem dramatisch mit 2:3 nach Penaltyschießen gegen Schweden verlorenen WM-Finale am Flughafen Zürich-Kloten einen begeisterten Empfang. Zur Enttäuschung nach dem knapp verpassten Gold kam auch Stolz. „Schlussendlich haben wir ganz Großes geleistet. Aber wir brauchen sicher noch ein paar Tage, um das zu verdauen“, sagte der beste Schweizer WM-Torschütze Enzo Corvi.


- Ohne Romero zur WM.
Buenos Aires (dpa/mc) - Angeführt von Superstar Lionel Messi und mit einigen erfahrenen Akteuren geht Argentiniens Nationalmannschaft in die Fußball-WM in Russland. Trainer Jorge Sampaoli gab das 23-köpfige Aufgebot am Montag bekannt. Neben Messi sind auch feste Größen wie die Offensivspieler Ángel di Maria, Gonazalo Higuain und der angeschlagene Sergio Agüero sowie Mittelfeldabräumer Javier Mascherano gesetzt.


- Triple verpasst.
Kiew (dpa) - Entkräftet und mit Tränen in den Augen sanken die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg zu Boden, Torfrau Almuth Schulz bugsierte den Ball voller Frust ins eigene Tor.

TIPPS ZUM NATIONALFEIERTAG
- Den Feiertag nutzen! Aber wie? Von Felix Ferraris.
Buenos Aires (AT) - Diese Woche wurde, wie jedes Jahr vom 20. bis 25. Mai, wieder stetig an den historischen Kampf erinnert, der am 25. Mai 1810 schließlich in der Unabhängigkeit Argentiniens von der spanischen Krone endete. Zur Feier der Unabhängigkeit werden heute, am „Día de la patria“, verschiedenste Feste in der gesamten Stadt veranstaltet. Hier sind ein paar kleine Tipps, wo und wie Sie den heutigen Feiertag verbringen können.

HÜBEN & DRÜBEN
- Aufbruch in neue Zeiten. Prinz Harry und Meghan Markle haben „Ja“ gesagt. Von Magdalena Hechtel.
Buenos Aires (AT) – Als der britische Prinz Harry (33) seine Braut, die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle (36) zum ersten Mal an diesem besonderen Samstag sah, sagte er: „You look amazing“ (Du siehst unglaublich aus). Und nach einem kurzen, nervösen Biss auf die Lippe fügte er hinzu „I am so lucky“ (Ich habe so viel Glück). Meghan strahlte ihn an. Eine gute Stunde später waren die beiden, die sich vor rund zwei Jahren bei einem Blind Date kennengelernt hatten, Mann und Frau. Mit dem früher als feierlustig bekannten Harry ist nun auch der letzte Enkel von Königin Elizabeth II. unter der Haube. An seinem großen Tag war er, der sich sonst stets volksnah und fröhlich gibt, sichtbar angespannt. Umso gelöster und glücklicher präsentierte sich Meghan Markle, die aufgrund einer Herz-OP ihres Vaters den Weg zum Altar zeitweise alleine beschreiten musste, bevor ihr Schwiegervater Prinz Charles sie die letzten Meter begleitete.

WISSENSCHAFT
- China will auf den Mond. Übertragungssatellit gestartet. Von Andreas Landwehr.
Xichang - China will „hinter den Mond“: Um als erste Raumfahrtnation auf der Rückseite des Erdtrabanten zu landen, wurde am Montag ein Übertragungssatellit auf den Weg gebracht, der hinter dem Mond stationiert wird. Er soll für die voraussichtlich bis Jahresende geplante, beispiellose Landung im Funkschatten der erdabgewandten Seite des Mondes als Relais-Station für die Kommunikation zur Erde dienen.


- Datenschutz „Made in Europe“. EU lässt Amerikaner umdenken. Von Jenny Tobien.
Berlin (dpa) - Strenge Datenschutzregeln galten in den USA lange als Innovationskiller. Besonders die Tech-Elite im kalifornischen Silicon Valley pochte darauf, frei agieren zu können, schließlich basiert der Großteil des Erfolgs von Google, Facebook, Amazon und Co. auf dem Geschäft mit Daten. Die Konzerne erwirtschaften gigantische Umsätze und schaffen Arbeitsplätze, dafür halten sich die Politiker weitestgehend raus: So in etwa lautete die Abmachung zwischen dem Valley und Washington. Und kam es doch zu Versuchen, striktere Regeln einzuführen, etwa 2016 von der US-Telekommunikationsaufsicht FCC, wurden diese von Lobbyisten erfolgreich abgeschmettert.


- Forderung nach Erntehelfern aus der Ukraine. Hilfsarbeit könnte für EU-Bürger immer unattraktiver werden.
Berlin (dpa) - Zehntausende Arbeiter helfen aktuell auf deutschen Feldern aus. Die Suche nach Saisonkräften könnte nach Einschätzung von Arbeitgebern aber schwerer werden. Wenn sich die wirtschaftliche Lage in den östlichen EU-Ländern weiter verbessere, könnten in einigen Jahren weniger Erntehelfer nach Deutschland kommen, befürchtet der Hauptgeschäftsführer des landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbands GLFA, Burkhard Möller.


- Opioid-Epidemie bringt USA mehr Spenderorgane. Lunge und Herz von Drogentoten sind problemlos transplantierbar.
Brigham (dpa) - Durch die verheerende Opioid-Epidemie ist die Menge der verfügbaren Spenderorgane in den USA unerwartet gestiegen: Die Zahl der Drogentoten, die mindestens ein Organ spendeten, hat sich von 59 (2000) auf 1029 (2016) erhöht. Fast 14 Prozent sämtlicher Organspenden gehen mittlerweile darauf zurück. Doch wie sicher sind die Organe von Drogentoten für die 110.000 Menschen, die in den USA dafür auf der Warteliste stehen? Forscher der University of Utah in Brigham geben nun zumindest für Lungen und Herzen grünes Licht.

GEMEINSCHAFTEN
- Bundesaußenminister Heiko Maas besucht Pestalozzi-Schule in Buenos Aires.
Die deutsche Delegation um den Bundesminister informierte sich in einem Galeriegang zu Projekten bezüglich der Erinnerungskultur sowie der gesellschaftspolitischen Verantwortung deutscher Schulen in Argentinien.

SEITE DER FRAU
- Im Dienste des Vaterlands. Gespräch mit dem Major und Direktor der Militärkapelle Diego Gonzalo Cejas. Von Helma Rissel.
In Anlehnung an die Heeresführung Friedrich II. von Preußen wurde die Militärkapelle der ‘Patricios’ 1806 gegründet. Zu jener Zeit erlebte das Vizekönigreich Spaniens in Südamerika eine britische Invasion, die das Ziel verfolgte, in verschiedenen Städten des Landes Freihandel zu betreiben. Es gab bereits kleine Militärkapellen, aber wenige ausgebildete Blasinstrumentenspieler innerhalb der Heeresabteilung der Infanterie.

KULTUR
- Den Schwachen eine Stimme geben. Preise in Cannes ehren starke Filme. Von Aliki Nassoufis.
Cannes - Der Abend begann mit einer Kampfansage. Die italienische Schauspielerin Asia Argento trat bei der Preisverleihung der Filmfestspiele Cannes gleich zu Beginn auf die Bühne und ergriff das Mikrofon. „1997 wurde ich von Harvey Weinstein hier in Cannes vergewaltigt“, sagte die 42-Jährige. „Dies war sein Jagdgebiet.“ Im Saal herrscht absolute Stille.


- Schafhausen wirft in Wien hin. Deutscher Kunstmanager verlässt Kunsthalle aus politischen Gründen.
Wien (dpa) - Aus Protest gegen das politische Klima in Österreich legt der deutsche Direktor der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen, seinen Posten vorzeitig nieder. „In der derzeitigen nationalistischen Politik in Österreich und der europäischen Situation sehe ich die Wirkungsmächtigkeit von Kulturinstitutionen wie der Kunsthalle Wien für die Zukunft infrage gestellt“, begründete der 53-jährige Düsseldorfer den Schritt. Seinen bis 2022 laufenden Vertrag beende er Ende März 2019. Schafhausen war seit 2012 Chef der Kunsthalle in Wien.

WIRTSCHAFT
- China und USA bewegen sich im Handelsstreit aufeinander zu.
Im Handelskonflikt zwischen China und den USA macht Peking einen Schritt auf Washington zu. Beide Seiten seien übereingekommen, dass China künftig erheblich mehr amerikanische Güter und Dienstleistungen erwerben wolle, hieß es am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung. Das Weiße Haus verbreitete sie in Washington zum Abschluss zweitägiger Verhandlungen. Auch der Schutz geistigen Eigentums wird erwähnt. China wolle seine bestehenden Gesetze einschließlich des Patentrechts ergänzen, hieß es. Das Papier nennt allerdings keine Zahlen, Zeiträume oder Einzelheiten.


- Die Probleme der Deutschen Bank.
Unmittelbar vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank geht der Chefvolkswirt des Instituts mit der früheren Bank-Führung ins Gericht. „Die harte Wahrheit ist, dass fundamentale, strategische Entscheidungen des Managements und des Aufsichtsrates in der Zeit von Mitte der neunziger Jahre bis 2012 die Bank in diese Lage gebracht haben“, sagte David Folkerts-Landau dem „Handelsblatt“. Erstmals äußert er sich damit öffentlich zu der Bank. Das Hauptproblem aus seiner Sicht: Die damaligen Vorstandschefs hätten eine unkontrollierte Expansion im Kapitalmarktgeschäft eingeleitet, unter deren Folgen die Bank bis heute leide.


- Handelsbilanzdefizit von u$s 938 Mio. im April.
Die Handelsbilanz wies im April 2018 ein Defizit von u$s 938 Mio. aus, das sich mit einem von nur u$s 112 Mio. im Vorjahr vergleicht. Die Importe stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 22,7% auf u$s 6,1 Mrd., und die Exporte nahmen um 6,2% auf u$s 5,16 Mrd. zu.

WIRTSCHAFTSÜBERSICHT
- Die Verringerung der Staatsausgaben wird ernst genommen. Von Juan E. Alemann.
Präsident Mauricio Macri ist sich bei der Analyse der tieferen Krise, die vor zwei Wochen auf dem Devisenmarkt eingetreten ist, voll bewusst geworden, dass es bei der Verringerung der Staatsausgaben nicht mehr um die Ankündigung guter Absichten geht, die niemand glaubt, sondern um effektive Tatsachen. Er hat jetzt seinen wiederholten Hinweis auf die Tatsache, dass wir nicht ewig über unsere Verhältnisse leben können, also mehr ausgeben als einnehmen, ernst genommen. Beim Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds, über das jetzt noch in Einzelheiten verhandelt wird, geht es grundsätzlich um eine formelle Verpflichtung, die Staatsausgaben zu senken. Die Einzelheiten der Verringerung sind Sache der argentinischen Regierung. Das hat die IWF-Generaldirektorin Christine Lagarde ausdrücklich gesagt. Dennoch dürften die IWF-Fachleute auch konkrete Vorschläge machen. Der IWF wird bezüglich der Erfüllung der neuen Ziele sehr streng sein. Voraussichtlich viel strenger als bei den zahlreichen Abkommen der Vergangenheit, die bezüglich Ausgabenverringerung nie eingehalten wurden. Und das hat Macri klar verstanden.


- Die Sondersysteme für Pensionäre. Von Juan E. Alemann.
Präsident Mauricio Macri hat in letzter Zeit Kritik an den Sonderbedingungen geübt, die bei der Pensionierung für bestimmte Gruppen bestehen, an erster Stelle Richter und Justizbeamte. Ende der Vorwoche wiederholte er das Grundkonzept, dass alle die gleichen Arbeitsjahre aufweisen sollten, um Anrecht auf eine Pension zu haben. Doch das Thema ist sehr komplex und bedarf einer eingehenden Analyse, die die Regierung ausarbeiten und bekanntgeben sollte. Denn es geht um sehr viele Sondersysteme und Privilegien, die keinen vernünftigen Sinn haben.

Develop Cámara Argentino Alemana Cámara de Comercio Suizo Argentina Cámara de Comercio Argentino Austríaca