In dieser Ausgabe - Freitag, 21. April:

principal

TITELSEITE

Knapper Sieg für Erdogan
Referendum: Türkei weist Kritik der Wahlbeobachter zurück
Istanbul/Ankara/Berlin (dpa/mc) - Nach dem knappen Sieg des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan beim historischen Verfassungsreferendum ist Europa uneins über den künftigen Kurs gegenüber Ankara. Wahlbeobachter bemängelten, die Volksabstimmung zur Einführung eines Präsidialsystems, das Erdogan künftig deutlich mehr Macht verleiht, habe in mehreren Punkten nicht internationalen Standards entsprochen. Die Opposition, die eine Ein-Mann-Herrschaft Erdogans befürchtet, forderte wegen zahlreicher Unregelmäßigkeiten eine Annullierung der Abstimmung. Erdogan und die türkische Regierung wiesen jede Kritik an dem Verfahren zurück.

 

ARGENTINIEN

Großes Lobe
Hoher Besuch aus der Schweiz: Bundespräsidentin Doris Leuthard besuchte ihren Amtskollegen Mauricio Macri. Die Eidgenossin lobte die Reformanstrengungen der argentinischen Regierung.

titular1
 

WISSENSCHAFT

Großer Traum
Mit einer Rakete in den Weltraum fliegen und die Miniatur-Erde betrachten. Bislang erfüllte sich dieser Traum in Deutschland nur Männern. Jetzt stehen zwei Frauen bereit, es ihnen gleichzutun.

titular2
 

SPORT

Große Pleite
Das Halbfinale der Champions League findet in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung statt. Die Bayern schieden nach Verlängerung bei Real Madrid aus. Der BVB unterlag der AS Monaco.

titular3
 

IN EIGENER SACHE

Große Ausgabe
Am kommenden Freitag veröffentlichen wir unsere Sonderbeilage zum Gründungstag des Tageblatts, darin ein Interview mit der deutschstämmigen Politikerin Cornelia Schmidt-Liermann.

titular4

line

Auch in dieser Ausgabe:

INTERNATIONALES
- Appelle für Frieden. Papst erinnert in Osterbotschaft an Flüchtlinge und Kriegsopfer.
Rom (dpa) - Christen aller Konfessionen haben auf der ganzen Welt Ostern gefeiert. In diesem Jahr fielen das katholische und protestantische mit dem orthodoxen Osterfest auf denselben Tag. Papst Franziskus richtete in seiner Osterbotschaft einen Friedensappell an die Welt und rief die Gläubigen dazu auf, die Hoffnung trotz des vielen Leids nicht zu verlieren. Die Oberhäupter der verschiedenen Kirchen in Jerusalem forderten Gerechtigkeit und Versöhnung.


- May will Rückendeckung für Brexit. Britisches Parlament stimmt Neuwahl zu.
London/Brüssel (dpa) - Ein knappes Jahr nach dem Brexit-Referendum wählen die Briten am 8. Juni vorzeitig ein neues Parlament und entscheiden damit über den Kurs in den Verhandlungen mit der EU. Die Abgeordneten des Unterhauses stimmten am Mittwoch in London dem Antrag von Premierministerin Theresa May mit großer Mehrheit zu. May erhofft sich von einem klaren Sieg ihrer konservativen Partei mehr Rückendeckung für ihren Kurs in den Verhandlungen über den Austritt aus der Europäischen Union.

DEUTSCHSPRACHIGER RAUM
- Neue Details im Sprengstoff-Rätsel. Ermittlungen des BVB-Anschlags gehen in alle Richtungen.
Dortmund/Berlin (dpa) - Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ermitteln die Sicherheitsbehörden weiterhin in alle Richtungen. Das Pendel schlage bisher weder in Richtung Rechtsextremismus, Islamismus oder allgemeiner Kriminalität aus, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Sicherheitskreisen. Auch über die Herkunft des bei dem Rohrbombenanschlag mit zwei Verletzten verwendeten Sprengmittels gibt es demnach noch keine Klarheit. Es handele sich um einen hochprofessionellen Sprengstoff, der aus dem militärischen Bereich kommen könne. Dies müsse aber nicht so sein, hieß es.


- Turbulente Zeiten. Österreicher sehnen sich nach starkem Mann.
Wien (dpa) - “Man sollte einen starken Führer haben, der sich nicht um ein Parlament und Wahlen kümmern muss.” Dieser Aussage haben bei einer Umfrage in Österreich nicht weniger als 23 Prozent der Teilnehmer zugestimmt. “Das ist extrem hoch”, meint der Historiker Oliver Rathkolb, der die am Donnerstag veröffentlichte Umfrage im Auftrag des österreichischen Zukunftsfonds betreute. Diese Nähe zum totalitären Regieren gehe sogar über das hinaus, was heute in der Türkei und Russland politischer Alltag sei. Vor zehn Jahren, als die Frage schon einmal gestellt wurde, beantworteten sie 14 Prozent mit “Ja”.

MEINUNG
- Peronismus.
Der Peronismus spielt in der argentinischen Politik eine bedeutende Rolle und hat angeblich die Mehrheit der Wähler hinter sich. Für die meisten, die sich als Peronisten ausgeben, handelt es sich mehr um eine emotionelle Zugehörigkeit als um eine rationelle Einstellung. Und für diejenigen, die sich politisch betätigen, handelt es sich um ein Mittel, um als Deputierter oder Gemeinderat gewählt zu werden oder ein öffentliches Amt zu bekleiden. Es geht ihnen um Macht und Geld und nicht um Ideologie.


- Im Blickfeld: Frankreich wählt - Europa zittert. Von Stefan Kuhn.
Frankreich wählt, und wir in Argentinien können das eigentlich gelassen sehen. Für Europa, speziell Deutschland und natürlich Frankreich selbst, könnte es eine Schicksalswahl werden.

HINTERGRUND
- Türkei tief gespalten. Umstrittener Sieg für Erdogan. Von Can Merey.
60 Prozent hatte Erdogan als Wunschziel beim Referendum ausgegeben. Dass der Präsident nur knapp gewonnen hat und selbst das umstritten ist, hält ihn nicht davon ab, den Sieg zu reklamieren. Aus seiner Sicht war die Abstimmung ein Musterbeispiel an Demokratie.


- Porträts - Französische Präsidentschaftskandidaten.

ARGENTINIEN
- Lehrerkonflikt geht weiter. „Mobile Schule“ vor dem Kongress / Keine Tarifeinigung.
Buenos Aires (AT/mc) - Der Tarifkonflikt zwischen Lehrern und Staatsmacht ist weiter ungelöst. Sichtbares Zeichen der verfahrenen Situation ist die „mobile Schule“, die die Lehrergewerkschaften vor gut einer Woche vor dem Kongress in Buenos Aires errichtet haben. Nachdem sie zunächst durch Polizeigewalt daran gehindert wurden (wir berichteten), gab die Stadtregierung den Pädagogen schließlich doch grünes Licht.

LATEINAMERIKA
- „Sozialismus oder Tod“. Der Machtkampf von Caracas. Von Georg Ismar.
Venezuela ist bizarr. Höchste Inflation der Welt, aber kein Papier für neue Scheine. Wasser teurer als Benzin. Trotz viel Öl kaum noch Brot. Und ein Präsident, der gerne Salsa tanzt und Waffen an seine Milizen verteilen lässt. Millionen haben den Sozialismus satt.

SPORT
- Aufstand im Tabellenkeller. BVB siegt und ist um Normalität bemüht.
Düsseldorf (dpa/mc) - Spektakulärer Abstiegskampf, Gerangel um die Europapokalplätze und große Emotionen bei Borussia Dortmund im zweiten Spiel nach dem Sprengstoffanschlag - der Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga hat es in sich. Im Kampf um die Meisterschaft bleibt die Frage, wann die Bayern nach der Nullnummer in Leverkusen ihren 27. Titel feiern. Kurios: Im Rennen um die Europa-League-Plätze verloren die vor dem Spieltag von Rang fünf bis neun rangierenden Teams allesamt.


- München Eishockey-Meister.
München (dpa/mc) - Der EHC Red Bull München bleibt die unangefochtene Nummer eins im deutschen Eishockey und hat die nächsten Etappe hin zur geplanten langjährigen Erfolgsära gemeistert. Mit einem klaren Final-Triumph über die Grizzlys Wolfsburg holten die Bayern von Rekordtrainer Don Jackson die zweite Meisterschaft in Serie an die Isar. Am Ostermontag ließen sich die Münchner die fest eingeplante Heimparty nicht mehr vermasseln und machten durch ein 4:0 den notwendigen vierten Sieg in der Best-of-Seven-Finalserie klar.


- Vettels zweiter Sieg.
Sakhir (dpa/mc) - Sebastian Vettel hat nach einem packenden Duell mit Lewis Hamilton auf dem hell erleuchteten Kurs in der Wüste von Sakhir seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister aus Heppenheim verwies den britischen Dreifach-Champion am Sonntag beim Großen Preis von Bahrain auf den zweiten Platz. Dritter wurde Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, der den Briten auf Anweisung der Silberpfeil-Box neun Runden vor Schluss vorbeilassen musste.

VERMISCHTES AUS ALLER WELT
- Klar im Kopf, müde in den Beinen. Altpapst Benedikt XVI. Feierte 90. Geburtstag. Von Annette Reuther und Paul Winterer.
Der emeritierte Papst Benedikt feierte runden Geburtstag - und ist froh, dass es wieder vorbei ist. Der Pontifex im Ruhestand ist geistig fit, aber körperlich schwach. Regiert er aus dem Verborgenen immer noch mit im Vatikan?

WISSENSCHAFT
- Der Klatschmohn im Garten. Blume des Jahres 2017 und Sommerbote.
Berlin (dpa/tmn) - Kaum eine Blume ist schon von weitem so gut zu erkennen wie der Klatschmohn (Papaver rhoeas). Mit ihrer knallroten Blüte sticht die Sommerblume, auch gern Mohnblume oder Klatschrose genannt, aus ihrer Umgebung heraus. Klatschmohn gilt als klassisches Ackerkraut, ist inzwischen aber auch in vielen Gärten zu Hause.


- Virtuelle Rundflüge und Interaktive Touren. Google Earth kommt als Web-App im Browser.
Berlin (dpa/tmn) - Google Earth wird zur Welt-Erkundungs-App: Frisch renoviert und mit vielen neuen Funktionen schickt Google den Dienst als Web-App in den Chrome-Browser.


- Ziehen oder veröden. Besenreiser und Krampfadern loswerden.
Hamburg (dpa/tmn) - Rohe Kartoffeln oder unreife Tomaten - durchs Netz geistern alle möglichen vermeintlichen Mittel gegen erweiterte Hautgefäße, sogenannte Besenreiser. Nur helfen sie nicht, stellt Guido Bruning klar. Er ist Venenspezialist am Hamburger Krankenhaus Tabea. “Besenreiser kann man nicht selbst behandeln”, sagt er. Wer sie loswerden möchte, muss zum Arzt gehen.

GEMEINSCHAFTEN
- Tanzen wie ein Schmetterling – stechen wie eine Biene.
Die Älteren unter uns werden sich noch an den spektakulären Kampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman am 30. Oktober 1974 in Kinhasa, Zaire erinnern. Der am 21.2. in der Goethe Schule eingeladene Frieder Gamm, ehemaliger Einkäufer für Porsche und bekannter Kommunkationstrainer, überträgt anhand des legendären “Rumble in the jungle” Strategien und Taktiken aus dem Boxen auf die moderne Verhandlungsführung.


- Tagung mit Wolfgang Hering am Instituto Ballester.
Im Rahmen des schulinternen Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen und Grundschullehrer des Instituto Ballester, fand am 7. April eine Tagung mit dem bekannten Musiker und Komponist von Kinderliedern, Wolfgang Hering, statt.


- Neuseeländische Botschafterin an der Pestalozzi-Schule.
Am Freitag, dem 7. April, wurden die neuseeländische Botschafterin Frau Raylene Liufalani und der stellvertretende Botschafter Herr Tane Waetford an der Pestalozzi-Schule empfangen. Anlass ihres Besuchs war das seit 2009 bestehende Austauschprogramm zwischen der Wanganui High School in Neuseeland und der Pestalozzi-Schule. Derzeit befinden sich zehn neuseeländische Austauschschüler zu Besuch an der Pestalozzi-Schule. Für beide Seiten stellt es jedes Mal eine Bereicherung dar, sich auf dieser Ebene kulturell sowie sprachlich auszutauschen.

SEITE DER FRAU
- Musikzyklus im Deutschen Klub.
Begonnen wurde dieser Musikyklus am 5. April mit der ‘Noche alemana’ mit den Theater Colón- Sängern Mariana Carnovali (Sopran) und Lucas Debevec-Mayer (Bariton), begleitet von dem auserlesen Pianisten Diego López. Beide Sänger trugen einfühlend den Komponisten Robert Schumann zu Gedichten von Adalbert von Chamisso und Heinrich Heine vor. Im zweiten Teil erklang Opernmusik von Andrew Lloyd Webber ‘All I ask of you’ und ‘Duo de los gatos’ von Gioachino Rossini ‘. Einführende Worte zu beiden Sängern sprach der Erzähler Esteban Speyer Silva, die wesentlich zum besseren musikalischen Verständnis beitrugen.

KULTUR
- Sex, Drugs und Rock‘n‘Roll. “Godfather of Punk”: Iggy Pop wird 70. Von Christina Horsten.
New York - Dieser Oberkörper. Sehnig, vernarbt, gegerbt und fast immer trägt ihn Iggy Pop stolz nackt zur Schau, dabei wird der Musiker am heutigen Freitag 70 Jahre alt. Als den “am besten wiedererkennbaren Körper der Popkultur” feierte ihn der britische Künstler Jeremy Deller jüngst und lud für eine Ausstellung im Brooklyn Museum 53 Kollegen zu einem Aktmalkurs mit Iggy Pop als Model. Der Oberkörper des “Godfather of Punk” sei ein “Schlüssel zum Verständnis von Rockmusik”.


- Akin und Haneke. Deutschsprachige Filme in Cannes gut im Rennen.
Paris (dpa) – Auch dieses Jahr ist wieder ein deutscher Film im Rennen um die Goldene Palme. Der deutsche Regisseur Fatih Akin wird beim Filmfestival von Cannes seinen neuen Film “Aus dem Nichts” vorstellen. Und mit “Happy End” hat es der Österreicher Michael Haneke in den Wettkampf geschafft. Er kann sich damit zum dritten Mal Hoffnungen auf eine Goldene Palme machen. Konkurrenz bekommen sie von Sofia Coppola, François Ozon und Todd Haynes. Bislang rivalisieren 18 Filme um die Goldene Palme.


- Buenos Aires im Filmfieber. Die 19. Ausgabe des Filmfestivals „BAFICI” ist gestartet. Von Michaela Ehammer.
Buenos Aires (AT) – „Klappe zu und Film ab!” heißt es seit Mittwoch für alle Kinoliebhaber in Buenos Aires. Die 19. Ausgabe des Filmfestivals für unabhängige Filme (BAFICI) beigestert bis zum 30. April mit über 400 Filmen und vereint 56 Länder auf fünf Kontinenten. „Lassen Sie sich von einem grandiosen BAFICI überraschen“, freut sich Direktor Javier Porta Fouz und verspricht gleichzeitig ein noch nie dagewesenes Festival - vollgepackt mit filmischen Perlen, namhaften Stars und attraktiven Premieren.


- 43. Internationale Buchmesse von Buenos Aires.
Buenos Aires (AT/SF) - Drei Wochen, eine Million Besucher, 12.000 Experten aus der Buchbranche, 45.000 Quadratmeter Fläche, 1500 Aussteller aus 40 Ländern: Die Internationale Buchmesse von Bue-nos Aires ist ein Mammutevent, das von vielen als das wichtigste Kulturereignis des Jahres gewertet wird. Die 43. Ausgabe der größten Buchmesse Lateinamerikas wird am kommenden Donnerstag, 27. April, um 18.30 Uhr im Jorge Luis Borges-Saal im “Pabellón Frers” eröffnet. Die renommierte argentinische Schriftstellerin und Journalistin Luisa Valenzuela wird die Eröffnungsrede halten. Die Messe geht bis zum 15. Mai.

WIRTSCHAFT
- In Deutschland zahlen 2,4 Mio. Arbeitnehmer den Spitzensteuersatz.
Für immer mehr Arbeitnehmer wird der Spitzensteuersatz fällig. Zuletzt mussten rund 2,4 Mio. den höchsten Tarif von 42% bezahlen, zeigt eine Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (PDF). Das ist eine Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2005. Damals fielen 1,2 Mio. in diese Kategorie.


- Die Diskussion um die Trump-Steuerreform in den USA.
Im US-Wahlkampf, der auch nach der Amtsübernahme von Präsident Trump nicht aufgehört hat, haben sich die Kandidaten mit wilden Vorschlägen für Steuersenkungen zu profilieren versucht. Trump selber hat versprochen, bei der Einkommenssteuer für natürliche wie juristische Personen anzusetzen, und immer wieder mit Strafzöllen gedroht, um die US-Wirtschaft zu schützen.


- Trump-Dekret zu „Buy American“-Politik / Attacke gegen Kanada.
US-Präsident Donald Trump will US-Firmen bei Regierungsaufträgen künftig bevorzugen und gegen angeblichen Missbrauch bei der Visa-Vergabe an ausländische Fachkräfte vorgehen. Trump unterzeichnete am Dienstag beim Besuch eines Werkzeugherstellers in Kenosha im Bundesstaat Wisconsin ein entsprechendes Dekret. Trump kündigte dabei erneut an, sämtliche Handelsbeziehungen unter die Lupe zu nehmen. Er kritisierte auch den Nachbarstaat Kanada.

WIRTSCHAFTSÜBERSICHT
- Die monetäre Politik der ZB im Visier.
Am Dienstag der Vorwoche hat die Zentralbank unerwartet den Zinssatz für Swap-Geschäfte auf 7 Tage, der als Referenzsatz für das finanzielle System gilt, von 24,75% auf 26,25% erhöht. Das hat eine kleine Erschütterung in der Wirtschaftswelt verursacht, weil Erhöhungen des Referenzsatzes allgemein als Bremsen für die wirtschaftliche Tätigkeit angesehen werden. Indessen liegt der Fall hier ganz anders.


- Die Verbesserung des Staates.
Wenn auf die überhöhten Staatsausgaben hingewiesen wird, kommt gelegentlich der Vergleich mit Ländern auf, in denen die Staatsquote (der Anteil der Staatsausgaben am Bruttoinlandsprodukt) noch höher ist, wie Schweden. Doch in diesem u.a. Ländern funktioniert der Staat, so dass keine private Medizin, keine private Schulen und auch keine private Sicherheit notwendig sind. Die Wirtschaft wird dort nicht durch den Staat gestört, sondern gelegentlich sogar gefördert. Das Problem in Argentinien besteht darin, dass der Staat seine Funktionen mangelhaft ausübt.

Develop Cámara Argentino Alemana Cámara de Comercio Argentino Austríaca