03. 01. 2024

Buenos Aires (AT) – Einer der besten Naturfotografen der Welt ist wie, Lionel Messi, Argentinier. Als großer Fan von National Geographic und Animal Planet hat Nicolás Marín Benítez seine Hingabe zur Natur früh entdeckt. Die Notwendigkeit, die Gefahren des Klimawandels zu dokumentieren machten ihn zum Aktivisten. Er nahm an Demos zur Verteidigung des Ökosystems, des Wassers und der Tiere in Gefangenschaft teil und wurde zum “Haus-Fotografen” eines der größten Herausforderungen unserer Zeit.

Nicolás ist 24 Jahre alt. Er wurde in der Stadt San Miguel, Provinz Buenos Aires, geboren und hat einen Beruf, um den ihn viele beneiden. Der junge Argentinier reist um die Welt, um Bilder (und Videos) von bedrohten Tierarten zu machen. Für seinen Einsatz zeichnete ihn Chartered Institution of Water and Environmental Management (CIWEM) in der Kategorie “Rückgewinnung der Natur” zum besten Umweltfotografen des Jahres 2023 aus. Der Wettbewerb der CIWEM präsentiert die beeindruckendsten Naturaufnahmen aus der ganzen Welt. 

Der Junge aus San Miguel, der mit seiner Kamera für den Schutz der Ozeane kämpft. (quelle:tn.com.ar)

Nicolás hat bereits eine Reihe von Auszeichnungen in der Tasche. Im Jahr 2022 war er Finalist beim spanischen Fotowettbewerb FotovideoSub, bei dem zwei seiner Werke zu den 25 besten gehörten. Er war auch der einzige Argentinier, der eingeladen wurde, auf der Konferenz “Our Ocean Panama 2023” unter dem Motto “Our Ocean, Our Connection” zusammen mit 100 jungen Führungskräften aus aller Welt über die Meeresverschmutzung zu sprechen. 

Inzwischen geht Nicolas mit seiner Dokumentation weiter. Wie er selber sagt, will er seine Botschaft jenseits der Fotos vermitteln. “Ich begann, Biologen zu fragen, wie ich sicherstellen kann, dass das, was ich zeige, verstanden wird und dass es nicht nur ein hübsches Bild ist. Ich wollte die Fotografie mit der Wissenschaft verbinden”, so der Argentinier.

Das Foto das Benítez zum Sieg gebracht hat nennt sich “Corales de noche”. (quelle: radiocadenapatagonia.com.ar)

Ein Beispiel ist das Bild mit dem Titel “Corales de noche” (Korallen bei Nacht). Nicolás nahm es während eines Nachttauchgangs in Aruba mit einer Langzeitbelichtungstechnik und einer ultravioletten Lichtquelle auf. Nicolás erklärte später einer Jury, dass er für das Foto “kleine Tauchlampen verwendet hat, die die kleinen Tiere nicht stören”. Und ergänzte: “In der Dunkelheit konnten wir nur sehen, wohin die Lichter gerichtet waren. In diesem Moment sah ich etwas, das ich noch nie zuvor gesehen hatte: eine Koralle, die wie ein Weihnachtsbaum leuchtete”,

Nach zwei Jahren Expeditionen, die ihn unter anderem an den Nordpol, nach Norwegen, London und Island führten, kehrte Marín inzwischen nach Argentinien zurück. Seine Arbeit und sein Engagement führten dazu, dass er an internationalen Projekten teilnahm, darunter Darwin 200, das auf den Spuren von Charles Darwin um die Welt geht.

Es könnte dich interessieren

Franziska Brantner: “Wir wollen die Innovation beider Länder vernetzen”

Ein Gespräch mit Franziska Brantner, Vizeministerin für Wirtschaft und Klima, zu Innovation und ...
29. 02. 2024
Flavio CannillaVon

Conicet-Wissenschaftler protestieren: “Es ist kein Landesprojekt, sondern ein Geschäftsplan”

Der Nationale Rat für Wissenschaftliche und Technische Forschung (Conicet) steht unter Druck: Die ...
27. 02. 2024

Die Fintechs, die das Zahlen in Lateinamerika neu dachten

Egal ob Smartphone oder Kreditkarte: bargeldloses Bezahlen ist auf dem Vormarsch. Auch in ...
25. 02. 2024

Argentinien in den Augen der Lateinamerika-Initiative der Deutschen Wirtschaft

Die deutsche Botschaft in Buenos Aires lud am Donnerstag zu einem Empfang anlässlich des Besuches ...
23. 02. 2024
Elena EstrellaVon

Hacé tu comentario

Por si acaso, tu email no se mostrará ;)