08. 03. 2024

Buenos Aires (AT) – Die drei lokalen Gewinnerteams des Kickstart-Programms “Immersion Week: Germany Challenge” von German Accelerator, finanziert von der deutsche Bundesregierung und der Friedrich Ebert Stiftung, wurden am letzten Donnerstag im Rahmen des Deutsch-Argentinischen Climatech-Gipfel ermittelt: Einsted, Plataforma Puma und Bioeutetics.

Die drei Start-Ups, konnten im Parque de Innovación, dem neuen Zuhause des German Accelerator Hubs in Buenos Aires, eine Jury -bestehend aus Dr. Stefan Drews, Annika Klump, Markus Gick und Alan Plummer- überzeugen. Denn alle drei, wählen nicht zwischen Planet und Profit: Sie kombinieren sie.

Spezialisert auf das Spannungsfeld zwischen Klima und Dekarbonisierung reisen Einsted, Plataforma Puma und Bioeutetics im September nach Deutschland, wo sie die Tech-Hubs in München und Hannover erkunden dürfen. Eine Möglichkeit, um mit Branchenführern, Unternehmern und Entscheidern aus dem Tech-Ökosystem in Kontakt zu treten.

Im Gespräch mit dem Argentinischen Tageblatt erklären die Gründer, was sie sich vom deutschen Markt erwarten. 

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Das Einsted Team in der Mitte, mit Roberto García Moritan (rechts) y Luis María Bullrich (links).

Einsted
Einsted ist ein Start-up-Unternehmen, das ein Herstellungsverfahren für die Umwandlung von Methan und Kohlendioxid in Wasserstoff und Graphit entwickelt hat. Das Unternehmen wurde 2019 von Nahuel Olaiz, einem Elektrotechniker, Biochemiker und Mediziner, und Atilio Grimani, Jurist und Betriebswirt, gegründet. Einsted bietet die Dekarbonisierung von Industrieprozessen durch die Umwandlung von Treibhausgasen in Wasserstoff und andere Produkte an. Das von ihnen entwickelte System erzeugt eine elektrische Entladung, die ein Plasma erzeugt, das Methan und Kohlendioxid aufspaltet.

Gegen Ende des Events, tauschten sich das Gewinnerteam Atilio Grimani und Nahuel Olaiz mit dem Argentinischen Tageblatt aus und erzählten uns mehr über ihre Vision. “Der Einstieg in Deutschland ist der in ein Industrieland mit einem hohen Entwicklungsstand”, so Grimani”. Und Partner Nauel Oaliz ergänzte: “Ich komme aus der Wissenschaft, war also schon mehrmals in Deutschland. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, von Argentinien aus mit der deutschen Industrie in Kontakt treten zu können.”

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Tobias de Marcos von Plataforma PUMA.

Puma
Puma ist eine digitale Plattform, die es der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette erleichtert, die Umweltauswirkungen ihrer Produktion zu verstehen. Durch geolokalisierte Berechnungen und mit Hilfe von Klima- und Bodenmodellen berechnet die Plattform den Kohlenstoff-Fußabdruck von Nutzpflanzen und -tieren und überwacht dabei unter anderem Faktoren wie Fruchtfolge, Entwaldung und die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln. Das Ziel von Plataforma Puma: die Entwicklung von Technologien zur Förderung einer regenerativen und nachhaltigen Landwirtschaft und Viehzucht. Denn gerade der Agrarsektor kann eine Schlüsselrolle bei der Abschwächung des Klimawandels spielen, glauben die Gründer.

“In Deutschland sind wir auf der Suche nach Partnern, die Kunden, Investoren, strategische Verbündete oder Technologiepartner sein können. Wir suchen nach Menschen, die unsere Ziele teilen, die unsere Vision von Nachhaltigkeit in der Lebensmittelversorgungskette teilen und die mit uns wachsen wollen”, so Tobias De Marcos, COO und co-founder von Puma. 

Bioeutectic

Spontan entschied sich die Jury dazu, eine weitere Start-Up mit auf die Reise nach Deutschland zu schicken: Bioeutectic konnte ihr Glück nicht fassen. Das Unternehmen aus Mendoza – und damit das einzige das nicht aus der Hauptstadt stammt – überzeugt mit ihrem innovative Nasatz für die Lösungsmittelindustrie. Was Bioeutectics so vielversprechend macht: sein Fokus auf natürliche, biologisch abbaubare Lösungsmittel, die aus erneuerbaren Ressourcen hergestellt werden.

Mit der grünen Tiefeneutektik-Technologie ahmt das Unternehmen den natürlichen Prozess der Lösungsmittelproduktion in Pflanzen nach und bietet damit eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Lösungsmitteln aus der petrochemischen Industrie. Doch warum gerade Deutschland? Das beantwortete Tomas Silicaro in der Repräsentation des Bioeutectic-Teams gegenüber dem Argentinischen Tageblatt.   

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El jurado realizó preguntas a los representantes de las startups que competían por un lugar para la cita de Múnich.

Technologie als Schlüssel zum Klimaschutz 

Das Kickstart-Programm des German Accelerators unterstützt argentinische Start-ups in der Frühphase mittels eines einwöchigen Aufenthaltes in Deutschland, um ein skalierbares, globales Unternehmen aufzubauen und zu entwickeln.

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