01. 09. 2026

Catalina Cullas kam mit einer Verbindung zu Lateinamerika nach Buenos Aires, die lange vor ihrer diplomatischen Laufbahn begann. Sie wurde 1968 in Caracas geboren, studierte Regionalwissenschaften mit Schwerpunkt Lateinamerika an der Universität zu Köln und blickt auf eine lange diplomatische Karriere mit Stationen in Paris, Kyjiw und Madrid zurück. Bevor sie ihr Amt als Botschafterin Deutschlands in Argentinien antrat, war sie von 2022 bis 2026 in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts in Berlin tätig.

Ihr Amtsantritt fällt in eine Phase besonderer Dynamik in den bilateralen Beziehungen. Deutschland ist angesichts eines von geopolitischen Spannungen geprägten internationalen Umfelds bestrebt, seine Partnerschaften sowie seine Energie- und Rohstoffquellen stärker zu diversifizieren. Argentinien wiederum versucht, Investitionen für die Entwicklung von Bereichen wie Energie, Bergbau und Agrarindustrie zu gewinnen. Cullas sieht darin eine Komplementarität, die sie in einem Satz zusammenfasst: „Argentinien und Deutschland brauchen einander mehr denn je.“

In ihrem ersten Interview mit dem Argentinischen Tageblatt seit ihrem Amtsantritt als deutsche Botschafterin in Buenos Aires spricht Cullas über die Chancen dieser Partnerschaft, aber auch über deren Voraussetzungen: Planungssicherheit für Investitionen, technologische Zusammenarbeit, die Nutzung der Möglichkeiten des Abkommens zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur sowie engere wissenschaftliche Beziehungen. Sie äußert sich außerdem zu Vaca Muerta, zur Rolle deutscher Unternehmen und zu einer deutsch-argentinischen Gemeinschaft, die sie als Brücke zwischen beiden Ländern betrachtet. Und auf einer persönlicheren Ebene erzählt sie, wie die lateinamerikanische Geschichte ihrer eigenen Familie sie schließlich bis nach Buenos Aires begleitete.

„Ich möchte diese historische Nähe in konkrete Ergebnisse umsetzen“

Sie haben bei Ihrem Amtsantritt darauf hingewiesen, dass Deutschland und Argentinien trotz der 14.000 Kilometer, die beide Länder voneinander trennen, einander sehr nahestehen. Welche drei konkreten Prioritäten setzen Sie sich für Ihre Amtszeit, um diese historische Nähe in neue bilaterale Projekte umzusetzen?

Ich möchte diese historische Nähe in konkrete Ergebnisse umsetzen, und zwar in drei Bereichen.

  • Wirtschaft: deutsche Investitionen in Bereichen von beiderseitigem Interesse wie Energie, Rohstoffe und Agrarindustrie fördern und dabei die Chancen des Mercosur-EU-Abkommens nutzen.
  • Sicherheit: Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und Koordinierung in Foren wie der G20.
  • Wissenschaft und Zivilgesellschaft: den universitären und wissenschaftlichen Austausch fördern und die Beziehungen zur deutsch-argentinischen Gemeinschaft stärken.

So verwandeln wir geografische Entfernung in tatsächliche Nähe.

Deutschland und Argentinien verbinden historisch sehr enge Beziehungen, doch das internationale Umfeld hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Welchen Stellenwert hat Argentinien heute in der deutschen Strategie gegenüber Lateinamerika?

Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, unsere Außen- und Handelsbeziehungen globaler zu betrachten: Eine zu starke Konzentration auf wenige Partner kann gefährliche Abhängigkeiten schaffen. Mit Argentinien verbinden uns Jahrhunderte der Freundschaft, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen sowie gemeinsame Vorstellungen von Demokratie und Pluralismus. Diese Übereinstimmung wollen wir nutzen, um unsere strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen und auf eine neue Ebene zu heben.

Deutsche Investitionen: „Klare Regeln sind unerlässlich“

Deutsche Unternehmen sind seit Langem in Argentinien präsent. In welchen Bereichen sehen Sie derzeit die größten Chancen für zusätzliche Investitionen, und welche Voraussetzungen müssen Ihrer Ansicht nach erfüllt sein, damit sich neue deutsche Unternehmen für ein Engagement im Land entscheiden?

Bereiche wie Energie, Bergbau und die Agrar- und Ernährungswirtschaft können eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren Ländern spielen. Die Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer, die in diesem Jahr ihr 110-jähriges Bestehen feiert, hat eine neue Umfrage durchgeführt: 89 Prozent der in der Kammer organisierten deutschen Unternehmen planen, zu investieren oder ihre Investitionen aufrechtzuerhalten, und 96 Prozent erwarten für dieses Jahr ein positives Ergebnis.

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Die neue deutsche Botschafterin sieht in den Bereichen Energie, Bergbau und Agrarindustrie drei große Chancen, die Beziehungen zu Argentinien zu vertiefen.

Planungssicherheit ist eine notwendige Voraussetzung für Investitionen im Land. Deutsche Unternehmen sind es gewohnt, langfristig zu planen, über zehn oder fünfzehn Jahre hinweg. Dafür sind klare Regeln unerlässlich. Aus Deutschland werden Möglichkeiten wie das RIGI oder Prozesse zur Stärkung des Schutzes geistigen Eigentums mit großem Interesse verfolgt.

Energie, kritische Rohstoffe, Wasserstoff, Technologie und Infrastruktur spielen in der bilateralen Agenda eine immer größere Rolle. In welchen dieser Bereiche können Deutschland und Argentinien Ihrer Ansicht nach eine wirklich strategische Partnerschaft aufbauen?

Argentinien und Deutschland brauchen einander mehr denn je. Hier gibt es viele der Ressourcen, die wir benötigen, und qualifizierte Fachkräfte. Deutschland kann Technologie und Investitionen beisteuern.

Für uns ist es entscheidend, von argentinischer Seite zu hören, wie man die Zusammenarbeit gestalten möchte. Dafür gibt es bereits verschiedene Austauschformate: einen Energiedialog zwischen unseren beiden Regierungen, eine Absichtserklärung im Bergbaubereich, die im vergangenen Monat während des Besuchs von Außenminister Wadephul unterzeichnet wurde, sowie eine gemeinsame Erklärung im Agrar- und Forstbereich, die während des Besuchs der deutschen stellvertretenden Landwirtschaftsministerin unterzeichnet wurde. Ich hoffe, dass diese Liste immer länger wird, und wir werden daran arbeiten.

Vaca Muerta und das deutsche Interesse an Energie

Wie wird das Potenzial von Vaca Muerta in Deutschland eingeschätzt?

Die Erschließung von Vaca Muerta ist eine historische Chance für Argentinien, und Deutschland hat dies zur Kenntnis genommen. Das deutsche Staatsunternehmen SEFE wurde vor Kurzem zum ersten internationalen Abnehmer von argentinischem LNG. Es handelt sich um ein strategisches Abkommen, das uns ermöglicht, unsere Energiequellen weiter zu diversifizieren.

Unsere Unternehmen können jedoch weit mehr beitragen als nur den Kauf von Gas. Ob bei Infrastruktur, Zertifizierung oder Zulieferungen: Sie können jeden Schritt bei der Erschließung der Gasvorkommen von Vaca Muerta begleiten.

Botschafter Lamlé räumte ein, die „sehr schwierige Aufgabe gehabt zu haben, Deutschland zu erklären, wie Argentinien funktioniert“, nachdem kurz nach seiner Ankunft Javier Milei sein Amt antrat und die Politik des Landes eine 180-Grad-Wende vollzog. Wie blickt man in Deutschland und Europa auf die argentinische Politik, und wie wirkt sich diese auf das Fehlen langfristiger Projekte im Land aus?

Die moderne Welt ist von unerwarteten und abrupten Veränderungen geprägt. Für die Arbeit von Botschaften kann es eine Herausforderung sein, die Realität in unseren jeweiligen Ländern zu erklären. Unsere Aufgabe besteht darin, die bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern unabhängig von den jeweils amtierenden Regierungen zu pflegen und zu stärken.

Zum Glück bilden die historischen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern, ihren Gesellschaften und Volkswirtschaften dafür eine außergewöhnliche Grundlage. Gleichzeitig schafft die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens einen stabilen Rahmen, der eine weitere Vertiefung der Beziehungen erheblich erleichtern wird.

EU-Mercosur: „Das Abkommen ist von grundlegender Bedeutung“

Ihre letzte Position in Berlin war unmittelbar mit den Beziehungen zwischen den Mitgliedstaaten und den Außenbeziehungen der Europäischen Union verbunden. Welche strategische Bedeutung hat aus dieser Erfahrung heraus der Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur für Deutschland?

Deutschland möchte mit strategischen und verlässlichen Partnern zusammenarbeiten. In einem globalen Umfeld, das von Unberechenbarkeit und geopolitischen Spannungen geprägt ist, bietet das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur einen geeigneten Rahmen, um den wirtschaftlichen und politischen Austausch zwischen unseren Ländern zu stärken.

Wichtig ist, dass sich das Abkommen nicht ausschließlich auf den Handel beschränkt. Die gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen sollten genutzt werden, um die Zusammenarbeit bei nachhaltigen Produktionssystemen, einschließlich des technischen Austauschs, sowie die Wahrung demokratischer Werte zu stärken.

Das EU-Mercosur-Abkommen hat jahrelange Verhandlungen und erheblichen Widerstand innerhalb Europas durchlaufen. Welche konkreten Vorteile könnte es für Deutschland und Argentinien bringen, und welche Hindernisse stehen seiner vollständigen Entfaltung Ihrer Ansicht nach noch im Weg?

Das Abkommen ist von grundlegender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit, Diversifizierung und Widerstandsfähigkeit unserer beiden Volkswirtschaften. Der greifbarste Vorteil aus handelspolitischer Sicht ist der Abbau von Zöllen: Schrittweise werden mehr als 90 Prozent der Waren von Zöllen befreit.

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Botschafterin Catalina Cullas mit Präsident Javier Milei und Außenminister Pablo Quirno in der Casa Rosada.

Was die Herausforderungen betrifft, sind die Verhandlungen bereits abgeschlossen. Nun steht noch die Überprüfung des Abkommens durch den Europäischen Gerichtshof aus, während auf Seiten des Mercosur die interne Verteilung der Quoten festgelegt werden muss. Viele der Vorteile, etwa Investitionen, werden sich erst im Laufe der Zeit konkretisieren. Doch gerade die Planungssicherheit, die das Abkommen schafft, ist das, was im derzeitigen globalen Umfeld benötigt wird.

Der nächste Schritt besteht darin, unsere Volkswirtschaften in die Lage zu versetzen, diese Chancen zu nutzen und Erfolgsgeschichten zu schaffen, die das Abkommen mit Leben füllen.

Mehr als 300 Hochschulkooperationen

Die wissenschaftliche und akademische Zusammenarbeit gehört zu den weniger sichtbaren, aber stabilsten Verbindungen zwischen beiden Ländern. Welche Möglichkeiten bestehen, gemeinsame Projekte zwischen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen in Deutschland und Argentinien weiter auszubauen?

Mich beeindruckt das starke Fundament, das unsere Länder bei der wissenschaftlichen und akademischen Zusammenarbeit besitzen. Unsere Hochschulkooperation umfasst mit mehr als 300 Vereinbarungen sämtliche Forschungsbereiche.

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr eine neue Hightech-Agenda veröffentlicht. Darin sind konkrete Maßnahmen vorgesehen, um den Transfer wissenschaftlicher und technologischer Fortschritte in die Industrie zu fördern. Die strategischen Schwerpunkte der argentinischen Technologiepolitik stimmen in weiten Teilen mit den in der deutschen Hightech-Agenda genannten Bereichen überein. Ich werde mich dafür einsetzen, die Zusammenarbeit sowohl in diesen als auch in anderen Bereichen weiter auszubauen.

Die deutsch-argentinische Gemeinschaft und die jüngeren Generationen

Argentinien verfügt über eine der größten Gemeinschaften deutscher Herkunft in Lateinamerika sowie über ein umfangreiches Netzwerk aus Schulen, Vereinen und Institutionen. Welche Rolle soll diese Gemeinschaft während Ihrer Amtszeit spielen, und wie können die jüngeren Generationen stärker eingebunden werden?

Die deutsch-argentinischen Gemeinschaften bilden eine Brücke zwischen Deutschland und Argentinien und werden während meiner Amtszeit eine entscheidende Rolle spielen. Dieses umfangreiche Netzwerk aus Vereinen, Schulen und Institutionen ist ein großer Reichtum, den wir nutzen wollen. Besonders beeindruckt mich das enorme ehrenamtliche Engagement innerhalb der Gemeinschaft.

Die Feierlichkeiten zu 200 Jahren deutscher Einwanderung nach Argentinien haben ein neues Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen, das wir bewahren und weiterentwickeln müssen. Es wird entscheidend sein, junge Menschen stärker einzubeziehen, ihre Anliegen und Interessen zu berücksichtigen und ihnen vor allem mehr Möglichkeiten zur Mitwirkung zu geben.

Mit den deutschen Schulen, dem DAAD, dem Goethe-Institut, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), AHK Joven, dem Zusammenschluss junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer, oder dem Jungen Netzwerk der Stiftung Verbundenheit verfügen wir bereits über Institutionen und Organisationen, deren kulturelle, bildungsbezogene und sprachliche Angebote sich vor allem an ein jüngeres Publikum richten. Ich möchte alle dazu ermutigen, noch stärker nach Synergien zu suchen.

„Es ist sehr bewegend, den Faden meiner Familiengeschichte wieder aufzunehmen“

Sie haben Regionalwissenschaften mit Schwerpunkt Lateinamerika studiert, lange bevor Sie diese Mission antraten. Woher kam damals Ihr Interesse an Lateinamerika, und was bedeutet es für Sie, so viele Jahre später als Botschafterin nach Argentinien zu kommen?

Meine Eltern haben viele Jahre in Venezuela gelebt. Ihre Sehnsucht nach dieser Zeit ihrer Jugend hat meine Kindheit und Jugend geprägt. Die Erinnerungen meiner Eltern sowie die lateinamerikanische Kultur und Literatur waren in unserem Zuhause sehr präsent. Es ist sehr bewegend für mich, diesen Faden meiner Familiengeschichte nun als Botschafterin in Argentinien wieder aufnehmen zu können.

Sie wurden in Caracas geboren, und Ihre diplomatische Laufbahn führte Sie nach Paris, Kyjiw, Madrid und Berlin. Gibt es eine Stadt, eine Erfahrung oder einen Einsatzort, der Ihre Art, die Welt und die Diplomatie zu verstehen, besonders geprägt hat?

Alle meine Stationen haben zu meinem Verständnis von Diplomatie beigetragen. Seit meinen Jahren in Paris bin ich davon überzeugt, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit, aber auch die Zusammenarbeit mit der gesamten EU, für mein Land von grundlegender Bedeutung ist. An allen meinen Einsatzorten, auch hier, ist diese Zusammenarbeit besonders eng.

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Die deutsche Botschafterin in Argentinien, Catalina Cullas, überreicht dem argentinischen Außenminister Pablo Quirno ihre Beglaubigungsschreiben. Dieses Ereignis markiert den offiziellen Beginn ihrer diplomatischen Mission in diesem Land.

Ich habe auch verstanden, wie wichtig die Geografie ist. Ich habe Europa aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt, und die geografische Lage prägt die jeweiligen Interessen sehr stark. Das muss man verstehen und berücksichtigen.

Interessanterweise wurde mir gerade in Berlin besonders bewusst, dass der Diplomatie viele Instrumente zur Verfügung stehen. Dazu gehören Kultur, Bildung und Wissenschaft, die alle dem Ziel dienen, andere zu verstehen und selbst verstanden zu werden.

Nachdem Sie so viele Jahre hauptsächlich mit Europa gearbeitet haben: Was wollten Sie als Erstes kennenlernen oder neu entdecken, als Sie erfuhren, dass Buenos Aires Ihr nächster Einsatzort sein würde?

Ich habe diese Verbindung zu Lateinamerika immer bewahrt. Mein Mann ist zur Hälfte Lateinamerikaner, und wir haben viele lateinamerikanische Freunde. Es gab also bereits zahlreiche Anknüpfungspunkte. Als ich jedoch erfuhr, dass Buenos Aires mein nächster Einsatzort sein würde, war mir sehr bewusst, dass mein Wissen über die Region eine Aktualisierung brauchte.

Es gibt so viel Neues in diesem riesigen Land, das ich noch entdecken muss, und darauf werde ich mich mit voller Energie einlassen!

Die erste Frau an der Spitze der Deutschen Botschaft

Sie sind die erste Frau an der Spitze der Deutschen Botschaft in Argentinien. Welche persönliche Bedeutung hat das für Sie, und wie sehr hat sich die Rolle von Frauen in der deutschen Diplomatie seit Beginn Ihrer Laufbahn verändert?

Ich freue mich über die sehr positiven Reaktionen darauf, und sie bestärken mich darin, dies als Chance zu verstehen. Mein Ziel ist es, stärker mit Frauen aus unterschiedlichen Berufsfeldern zusammenzuarbeiten, mit Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen … Ohne eine starke Präsenz von Frauen in den bilateralen Beziehungen schöpfen wir nur die Hälfte unseres Potenzials aus.

Zum Glück gibt es heute bereits viele deutsche Botschafterinnen. Aber wir müssen uns weiter verbessern. Es ist positiv, dass das Bewusstsein dafür in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Zugleich ist es richtig, dass dieses Thema kontinuierliche Aufmerksamkeit erfordert.

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